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Im Finale 1:0 gegen Schalke 04

© Beese

Hachetals Jens Rosenthal übergibt den Siegerpokal an die Spieler von Hannover 96.

Sudwalde - Von Jörg Beese. Das Wohl und Wehe eines Fußballturniers hängt nicht immer nur von den kickenden Protagonisten ab, sondern oft genug auch vom Wetter.

Bei der sechsten Auflage des „Hachetal-Cups“ für U 10-Juniorenmannschaften hätte man sich wohl keine besseren Bedingungen wünschen können als den strahlend blauen Himmel, ideale Fußball-Temperaturen sowie hin und wieder eine schattenspendende Wolke. Und so verwunderte es dann auch nicht, dass die Chef-Organisatoren des FC AS Hachetal, Sascha Knake und Jens Rosenthal, trotz aller Turnierhektik mit der Sonne um die Wette strahlten. „Wir sind super zufrieden, haben tollen Sport gesehen und außer den üblichen Kleinigkeiten auch keine Verletzungen. Da kann man das nächste Turnier entspannt in Anlauf nehmen“, lautete das Fazit von Knake.

Sportlich waren die „Großen“ der Fußballszene ab dem Halbfinale unter sich. Am Ende setzte sich im Finale etwas überraschend Hannover 96 mit 1:0 gegen Schalke 04 durch, Platz drei ging an Galatasaray Istanbul nach einem 5:4 nach Achtmeterschießen gegen RB Leipzig.

Optisch wirkte die Sportanlage in Sudwalde wie der Rahmen eines großes Sommerfestes. Unzählige Zelte waren aufgebaut, diverse Verpflegungsmöglichkeiten eingerichtet. Im Mittelpunkt standen aber die Nachwuchskicker, die in drei Sechsergruppen zunächst die Viertelfinalkonstellationen ausspielten. Dass dabei die Teams aus dem Kreis Diepholz keine große Rolle spielen würden war absehbar. Und so fanden sich am Ende die Teams des TSV Barrien (18.), der JSG Nordwohle (17.), der JSG Drentwede (16.), der JSG Hachetal (14.), des TuS Sudweyhe (13.) und der Kreisauswahl (12.) auch am Tabellenende wieder. Was aber für die Kids und ihre Trainer kein Problem war. „Es geht ja um den Spaß, und den hatten wir“, so der kleine Tarek vom TSV Barrien. Torben Reimers, Trainer der JSG Nordwohlde, sprach – wie später auch Kreisauswahl-Trainer Astrit Behrami – von einem hervorragend organisierten Turnier und war stolz, dass seine Mannschaft dabei war. Er wechselte ungeachtet des Leistungsvermögens auch alle Spieler ein, denn „jeder soll schließlich etwas von diesem Highlight haben.“ Behrami freute sich, dass sein Team in der Vorrunde auch den Topclubs HSV, Schalke und Wolfsburg Paroli bieten konnte.

Das beste Spiel des Turniers war wohl das Halbfinale zwischen Schalke und Leipzig. Während sich Hannover parallel gegen Galatasaray durchsetzte, lieferten sich die beiden einen offenen Schlagabtausch, den Schalke am Ende 2:0 gewann.

Im Finale hatten die Gelsenkirchener die Mehrzahl an Chancen, konnten diese aber nicht nutzen und liefen urplötzlich in einen Konter, der das Spiel zugunsten der Niedersachsen entschied. Den vielen mitgereisten Eltern der 96er gefiel das natürlich: Unter großem Applaus und unzähligen Foto- und Videoaufnahmen übergab Jens Rosenthal den „Hachetal-Cup“ am Ende eines perfekten Fußballtages an den Hannoveraner Kapitän. 

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Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-diepholz/hannover-holt-hachetal-cup-9826663.html  

NLWKN übernimmt 80 Prozent

© Mediengruppe Kreiszeitung/Phillip Petzold

Schutz vor Wölfen wird im Landkreis Diepholz nun auch gefördert.

Landkreis   Diepholz - Der Wolf ist da – was tun? Zumindest für viele Rinderhalter im Landkreis Diepholz gibt es auf diese Frage jetzt eine Antwort mehr. Ab sofort können sie in vielen Gemeinden des Landkreises Diepholz finanzielle Förderung für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen erhalten.

Darauf weist das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hin. 

Eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der Kosten für die einmalige Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen für Rinder wird aktuell in folgenden Gemeinden im Landkreis Diepholz gewährt: Affinghausen, Bahrenborstel, Barenburg, Barnstorf, Barver, Bassum, Brockum, Dickel, Diepholz, Drebber, Drentwede, Ehrenburg, Eydelstedt, Freistatt, Hemsloh, Hüde, Kirchdorf, Lembruch, Lemförde, Maasen, Marl, Mellinghausen, Neuenkirchen, Quernheim, Rehden, Scholen, Schwaförden, Stemshorn, Sudwalde, Sulingen, Twistringen, Varrel, Wagenfeld, Wehrbleck und Wetschen.

Nur in der Nähe von nachgewiesenen Rissen

In den Genuss der Förderung kommen lediglich jene Orte, in deren Nähe es innerhalb eines Jahres mindestens drei Wolfsrisse gegeben hat, erläutert Andreas Truckenbrodt, beim Wolfsbüro zuständig für den Herdenschutz. Dabei gilt ein 30-Kilometer-Radius um die festgestellten Risse herum.

Fördergelder können beim NLWKN beantragt werden. Hier erhält man auch weitere Informationen. Zur Antragstellung berechtigte Personen sind Nutztierhalter sowohl im Haupt- als auch im Nebenerwerb.

Das Thema: Wölfe in Niedersachsen 

Der Wolf ist seit dem Jahr 2008 wieder in Niedersachsen zu finden. Seitdem hat sich das Wildtier in weiten Teilen des Landes, von der Nordsee bis in den Harz, niedergelassen. So schätzt das Wolfsbüro des Landes Niedersachsen den Wolfsbestand Anfang des Jahres auf etwa 150 Tiere. 

Besuch im Wolfcenter Dörverden

Insbesondere Tierhalter sind von der Ausbreitung des Raubtiers betroffen und treffen mit der Anschaffung von Schutzzäunen oder Herdenschutzhunden Maßnahmen gegen Tierrisse durch Wölfe. In unserem Artikel „Wölfe in Niedersachsen“ geben wir einen Überblick über Daten und Fakten zum Wolf. 

Wir sprechen mit einem Wolfsberater, Vertretern der Landwirtschaft und der Politik und geben Verhaltenstipps, wenn es zu einer Begegnung mit dem scheuen Raubtier kommt.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/schutz-wolf-foerderung-9810484.html 

 

Beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager

Stellten die unterschiedlichen Bereiche vor, in denen man sich als Helfer engagieren kann: Bianca Küfe, Bernd Kohröde, Ronald Hoffmann, Thorsten Bremer, Dennie Kemker und Thomas Heitmann (von links, zur vollen Ansicht das Bild bitte vergrößern); die Resonanz des Infoabends im Gasthaus Stühring (kleines Bild) war groß. - Fotos: Behling

Sudwalde - Unter dem Motto „Piraten“ steht das 38. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager (30. Juni bis 8. Juli) in Sudwalde: Rund 1500 Kinder und Jugendliche plus 400 Betreuer gehen an Bord, etwa 195 Wettbewerbsgruppen messen sich im Indiaca, Volley-, Schlag- und Völkerball, bei den Bootswettbewerben, in Löschangriff und Staffellauf. Voraussetzung ist, dass circa 500 ehrenamtliche „Matrosen“ helfen, das Schiff auf Kurs zu halten. Was die Freiwilligen erwartet und in welchen Bereichen sie sich einbringen können, verrieten die Organisatoren am Donnerstag beim Info-Abend im Gasthaus Stühring, der auf große Resonanz stieß.

Sudwaldes Jugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann skizzierte den typischen Tagesablauf im Zeltlager und ging auf Highlights ein, zeigte auch die geplante Aufteilung des Geländes mit den Zelt- und Wettbewerbsplätzen. Das Festzelt mit angeschlossener Küche, das Workshopzelt, der Sitz von Technischer Einsatzleitung und Lagerleitung flankieren den „Dorfplatz“. Im Zentrum eines Rings von Gastroangeboten (Fisch, Crêpes, Bratwurst, Nackensteak, Pommes, eine Milch- und Obstbar, Eiswagen, Bierstände, eine Cocktailbar mit Drinks „mit und ohne“) sind Beete eingezeichnet, deren Form an einen Schiffsrumpf erinnern – man darf gespannt sein.

„Circa 2000 bis 2500 Besucher pro Tag kann man rechnen, das ist nicht ohne“, berichtete Thomas Heitmann, Vorsitzender des Jugendfeuerwehr-Fördervereins Samtgemeinde Schwaförden und „Veteran“ des Zeltlagers 2005 in Sudwalde. Der Arbeitsbereich „Lebensmittel“ sei am intensivsten, mit der Betreuung der Stände auf dem Dorfplatz, der Theken im Festzelt, der Cafeteria, der Ausgabe bei Frühstück, Mittag- und Abendessen, „dafür werden die meisten Helfer benötigt.“ Die bekommen eine Schulung in Sachen Lebensmittelhygiene und Jugendschutz.

Um Regenwetter müsse man sich keine großen Sorgen machen, scherzte Ortsbrandmeister Bernd Kohröde, der die Aufgaben des Bauhofteams vorstellte: „Das Hurricane-Festival findet ja eine Woche vorher statt...“ Dennoch will man das Gelände möglichst „wasserdicht“ vorbereiten, etwa die Parkplatzzufahrten befestigen. Die Bauhofhelfer haben schon im Vorfeld einiges zu tun, tatsächlich verlegt eine Gruppe bereits an diesem Samstag erste Leitungen, damit bis zum Zeltlager, buchstäblich, Gras darüber gewachsen ist. Frühes Aufstehen ist für das Team angesagt, das alle Wettbewerbsplätze vorbereitet, räumte dessen Leiter Thorsten Bremer ein. Es stelle allerdings auch die Schiedsrichterassistenten für die Male beim Schlagball: „Wer hat Lust, live dabei zu sein und ein emotionales Spiel hautnah mitzuerleben?“, rührte Bremer die Werbetrommel. Bianca Küfe stellte eine Reihe von Kreativangeboten für das Workshopzelt vor. Die Jugendlichen können etwa, passend zum Piratenthema, Kopftücher und Lederbeutel gestalten, sogar Deckstühle. Die Redaktion der Lagerzeitung stellt erstmals die Kreisjugendfeuerwehr – trotzdem kann man sich als „Reporter“ einbringen.

Ob die ganze Woche, tageweise oder durch das Backen eines Kuchens: Wer zum Gelingen des Zeltlagers beitragen möchte, kann sich noch bis zum 30. Mai anmelden (Download der Helferbögen: www.zeltlager2018.de).

Orga-Team informiert in Sudwalde

Sudwalde - Die Informationsveranstaltung für alle, die beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager (30. Juni bis 8. Juli) in Sudwalde als Helfer dabei sein möchten, beginnt am heutigen Donnerstag um 19.30 Uhr im Gasthaus Stühring.

„Vor Kurzem gab es ein erstes Treffen mit der Kreisjugendfeuerwehrleitung, Vertretern von Polizei, DRK, Küchen- und der Technikmannschaft sowie Technischer Einsatzleitung“, teilt Sudwaldes Jugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann mit, der mit Ortsbrandmeister Bernd Kohröde, dessen Stellvertreter Dennie Kemker und Gemeindejugendfeuerwehrwart Thomas Heitmann die organisatorischen Fäden in Händen hält. „Wir möchten jetzt unsere Unterstützer darüber informieren, wie der Planungsstand ist, in welchen Bereichen Helfer benötigt werden und was in den einzelnen Aufgabenfeldern auf sie zukommt.“

In der Zeit vom 05.03.18 bis voraussichtlich 11.04.18 wird die „Sudwalder Straße“ von Affinghausen Bensemann bis Sudwalde Friedhof, auf Grund von Fahrbahnsanierungsarbeiten, voll gesperrt! 

In diesem Zeitraum werden die Haltestellen “Affinghausen Strahmann, Bensen Platter und Sudwalde Schule“ in beide Fahrtrichtungen nicht bedient! 

Als Ersatzhaltestelle „Affinghausen Bensemann“ wird ein Ersatzhaltestellenmast an der „Sulinger Straße“ vor Bensemann´s eingerichtet. 

Für diesen Zeitraum Fahrgäste der genannten Haltestellen benutzen bitte die Zustiegsmöglichkeiten der Ersatzhaltestelle „Affinghausen Bensemann“ und „Sudwalde Neuenkirchener Weg“ ! 

 

Abfahrtszeiten sind wie folgt: 

Affinghausen Bensemann 

( Richtung Sulingen): 06:44 Uhr, 11:25 , 12:55 , 13:40 , 15:49 Uhr 

( Bruchhausen – Vilsen): 06:49, 08:21, 12:59, 13:31, 13:59, 16:01, 16:44 Uhr 

Sudwalde Neuenkirchener Weg 

(Richtung Sulingen): 06:53, 11:30, 12:45, 13:47, 15:54 Uhr 

( Bruchhausen – Vilsen): 06:42, 08:17, 12:49, 13:27, 13:51, 15:56, 16:39 Uhr 

Aus diesem Grund kann es zu Verspätungen auf einigen Fahrten kommen! 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen in der Zeit von Mo. – Fr. 08:30 Uhr - 18:00 Uhr unter 04251/93550 zur Verfügung. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis 

 

Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya 

Alternative zur Tankstelle: „Kleiner Dorfladen“ öffnet in Sudwalde

© Behling

Die Tiefkühltruhe trifft am Freitag ein – ansonsten ist der frisch renovierte Laden ebenso „startklar“ wie Dagmar Kahrs.

Sudwalde - Emsige Betriebsamkeit herrscht schon am Donnerstagnachmittag im Geschäft an der Tepestraße 24 in Sudwalde – dabei eröffnet Dagmar Kahrs hier erst am kommenden Samstag den „Kleinen Dorfladen“.

Ihr Ehemann Sven, ihre Kinder und Schwiegertöchter helfen ihr beim Einräumen, „sie springen dann auch ein, wenn ich mal nicht hinter dem Tresen stehen kann“, kann sich Dagmar Kahrs auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen.

Mehl, Zucker und Co.

Ein Stück Grundversorgung kehrt zurück nach Sudwalde, nachdem vor fünf Jahren das Lebensmittelgeschäft Strahmann geschlossen hatte. Die Bäckerei Meyerholz schloss im August vergangenen Jahres ihre Dependance in dem Ladenlokal in Besitz der Familie Kahrs, das nun mit neuem Leben gefüllt wird – „es gab Differenzen“, nennt Dagmar Kahrs knapp den Grund. „Dann ist uns durch den Kopf gegangen, dass wir hier ja gar keine Versorgungsmöglichkeit mehr haben, abgesehen von der Tankstelle. Es leben auch sehr viele ältere Leute im Ort, und von denen kann man nicht verlangen, dass sie zum Einkaufen immer nach Affinghausen oder weiter fahren – und darum haben wir uns dann eben entschlossen: Wir machen hier einen Tante-Emma-Laden auf. Ich finde, das ist wichtig.“

Zum Sortiment gehören Lebensmittel in Konserven, auch mit Mehl, Zucker und Co. kann man sich versorgen, wenn beim Backen ein Engpass auftritt, es gibt Süßigkeiten, Getränke, aber auch Pflegeprodukte, Spülmittel, Toilettenpapier – „im Prinzip all das, was man täglich braucht.“ Auch mit frischen Brötchen können sich die Sudwalder wieder im Ort versorgen, Dagmar Kahrs schiebt die Teiglinge selbst in den Ofen, Brot ist in abgepackter Form erhältlich. Im Angebot ist auch ein „Handwerkerfrühstück“: Belegte Brötchen und Kaffee zum Mitnehmen. 

Kartoffeln aus Syke

Kartoffeln kommen von einem landwirtschaftlichen Betrieb in Syke, um die Lieferung von Eiern will sich Dagmar Kahrs bis zur Eröffnung noch kümmern. Auch einige Zeitschriften sollen in Kürze im Laden erhältlich sein, kündigt Sven Kahrs an. Darüber hinaus soll es einen Bringdienst geben – vornehmlich mit Blick auf Senioren und Familie Kahrs denkt dabei an Wochenbestellungen, die unter Tel. 0 42 47 / 97 18 56 erfolgen können. Der „Kleine Dorfladen“ ist aber als Treffpunkt für alle Generationen gedacht, etwa auch für Grundschulkinder, „die können sich hier mit Getränken versorgen“, nennt Dagmar Kahrs ein Beispiel. Oder auch Junggesellen: Die Tiefkühltruhe – für Pizzen, Baguettes, Ofenpommes und Co. – trifft am Freitag ein. Weitere Anregungen, welche Produkte verfügbar sein sollten, seien sehr willkommen.

Öffnungszeiten

Ansonsten ist der umgestaltete und frisch renovierte Laden, der montags bis freitags von 6 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr, samstags von 7.30 Uhr bis 12 Uhr und sonntags von 7.30 bis 11 Uhr öffnet, ebenso „startklar“ wie Dagmar Kahrs. Lampenfieber? „So langsam kommt das doch ein bisschen“, gibt sie schmunzelnd zu. Sie wagt nicht ganz ohne Erfahrungen im Metier den Sprung in die Selbstständigkeit, hat 16 Jahre an den Berufsbildenden Schulen Syke gearbeitet und dort den Kiosk betreut.

Bürgermeister Rainer Klusmann spricht von „ambitionierten Zielen“, dennoch: „Ich würde mich freuen, wenn das dauerhaft klappt. Es ist gut, wenn man in Sudwalde wieder eine kleine Einkaufsgelegenheit hat.“

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Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/dagmar-kahrs-eroeffnet-kleinen-dorfladen-sudwalde-9576452.html 

© Kurth-Schumacher

Die Sketche hatten Aspekte des Zeltlagerlebens zum Thema – Malte Klusmann und Aaron Sterzenbach in der „Keramikabteilung“.

Sudwalde - Mitglieder und Betreuer der Jugendfeuerwehr Sudwalde, Ausrichter des Kreisfeuerwehrzeltlagers 2018, sind bestens vorbereitet auf ihre große Aufgabe. Am „Bunten Wochenende“ schworen sie auch ihr Umfeld auf das „Highlight des Jahres“ ein.

Ihr Winterprogramm, das sie am Samstag und Sonntag im Gasthaus Stühring präsentierten, stand ganz im Zeichen der Großveranstaltung, für die die Einwohner im Einzugsbereich der Jugendfeuerwehr – Sudwalde, Affinghausen und Schwaförden – schon jetzt alle Kräfte bündeln.

Angespornt von dem „Goldenen Oscar“, der ihnen im vergangenen Jahr für ihre Winterarbeit zuerkannt wurde, boten die 53 Jugendlichen ein kurzweiliges, bestens vorbereitetes Programm aus einem Guss. Den roten Faden spannen die Moderatoren Kasimir Stubbe und Hanna Meyer. Kasimir führte die in Sudwalde gestrandete Piratin über das virtuelle Zeltlager und machte sie mit allen Besonderheiten vertraut.

Die zehn Sketche im ersten Teil waren in das Gesamtkonzept eingebunden. Schauplätze waren die Essensausgabe, Workshops, Spülmobil- und Sanitätsdienst oder die Toilettenwagen. Einige Sketche hatten die Betreuer selbst geschrieben, andere mit Lokalkolorit versehen und „passend gemacht“ – eine tolle Leistung des 24-köpfigen Teams um Ronald Hoffmann.

Proben im Oktober begonnen

Bereits im Oktober hatten Dennis Küfe, Andrea Habichthorst, Jana Turk, Laura Spormann und Leon Martius mit den Proben für das Theaterstück begonnen. Die Komödie „Der doppelte Bauer“ (Autor: Hermann Eistrup) bot ein anstrengendes Lachmuskeltraining. Die Geschichte: Bauer Bernd Harmsen findet sich mit einem blauen Auge auf dem heimischen Sofa wieder. 

Eine Zwiebel für das Veilchen: Dennis Küfe und Andrea Habichthorst in „Der doppelte Bauer“.

© Kurth-Schumacher

Er hatte in der Kneipe eine Schlägerei angezettelt und dabei einen jungen Mann niedergestreckt. Zu dumm, dass es der Vertreter der Berufsgenossenschaft war, der für den Folgetag eine Betriebsprüfung auf dem Hof Harmsen geplant hat. Um der unausweichlichen Rache des Prüfers zu entgehen, sieht Bernd Harmsen nur eine Lösung: Ein neuer Bauer muss her.

Die Jugendlichen zeigten als Darsteller eine reife Leistung. In der Maske wurden sie unterstützt von Annika Hoffmann.

Auch der Showteil drehte sich um das Thema des Jahres. Die Akteure nahmen ihre Gäste mit auf eine musikalische Reise über das Veranstaltungsgelände, präsentierten sportliche Höhepunkte und ließen alles in allem keinen Zweifel daran, dass sie „volle Fahrt voraus“ Kurs auf das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager nehmen.

Am kommenden Sonntag, 28. Januar, zeigt die Jugendfeuerwehr Sudwalde ihr buntes Programm noch einmal im Rahmen einer Frühstücksveranstaltung im Gasthaus Stühring. „Die Vorstellung ist aber bereits absolut ausverkauft“, teilte Betreuer Malte Müller mit. - mks

Sudwalde - „Wir fürchten, dass wir uns auflösen müssen.“ Mit „wir“ meint Vorsitzende Elfriede Klusmann die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Sudwalde – die würden „immer älter, junge Menschen wollen sich nicht für eine Mitgliedschaft erwärmen und von einer Mitarbeit im Vorstand ist gar nicht zu reden. Wir finden niemanden, der den Vorsitz unseres Ortsvereins übernehmen möchte. Auch weitere Vorstandsämter müssen wir neu besetzen“, teilt die Vorsitzende mit.

Alle sechs Vorstandsmitglieder seien älter als 60 Jahre, neben Elfriede Klusmann selbst seien vier weitere nicht bereit, sich erneut für ihre Ämter zur Verfügung zu stellen. Über 60 Jahre liege auch der Altersdurchschnitt der aktuell 75 Mitglieder des vor 53 Jahren gegründeten DRK-Ortsvereins Sudwalde.

Appell an alle die für den DRK arbeiten wollen

Elfriede Klusmann appelliert an jeden, der „Lust hat, die sinnvollen Aufgaben des DRK-Ortsvereins verantwortungsvoll zu übernehmen“, sich bei ihr zu melden (Tel. 0 42 47 / 13 53, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). „Wie wichtig das Rote Kreuz ist, das sieht man täglich. Bei allen Katastrophen der Welt ist das DRK vor Ort und hilft.“ Der Ortsverein Sudwalde habe sich immer an den Aktivitäten im Ort beteiligt, „beim Weihnachtsmarkt oder dem Erntefest waren es auch die DRK-Mitglieder, die tatkräftig unterstützt haben.

Außerdem richtet der Ortsverein drei Blutspendetermine im Jahr in Sudwalde aus, organisiert für die Mitglieder Ausflüge und Fahrten sowie die Weihnachtsfeier für die Senioren im Ort, zusammen mit der Gemeinde“, zählt Elfriede Klusmann auf. „Die älteren Mitglieder werden an ihren Geburtstagen besucht. Außerdem gibt es noch die DRK-Tanzgruppe, die im Dorfgemeinschaftshaus Sudwalde regelmäßig probt.“

Hauptversammlung ist für den 7. März geplant

Für Mittwoch, 7. März, ist die Jahreshauptversammlung (Beginn um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus) geplant: „Sollten sich bis dahin keine neuen Ehrenamtlichen gefunden haben, die Verantwortung übernehmen wollen, wird dann die Auflösung des DRK-Ortsvereins Sudwalde eingeleitet“, kündigt Elfriede Klusmann an.

Rubriklistenbild: © imago

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/fuerchten-dass-aufloesen-muessen-9536042.html