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NLWKN übernimmt 80 Prozent

© Mediengruppe Kreiszeitung/Phillip Petzold

Schutz vor Wölfen wird im Landkreis Diepholz nun auch gefördert.

Landkreis   Diepholz - Der Wolf ist da – was tun? Zumindest für viele Rinderhalter im Landkreis Diepholz gibt es auf diese Frage jetzt eine Antwort mehr. Ab sofort können sie in vielen Gemeinden des Landkreises Diepholz finanzielle Förderung für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen erhalten.

Darauf weist das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hin. 

Eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der Kosten für die einmalige Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen für Rinder wird aktuell in folgenden Gemeinden im Landkreis Diepholz gewährt: Affinghausen, Bahrenborstel, Barenburg, Barnstorf, Barver, Bassum, Brockum, Dickel, Diepholz, Drebber, Drentwede, Ehrenburg, Eydelstedt, Freistatt, Hemsloh, Hüde, Kirchdorf, Lembruch, Lemförde, Maasen, Marl, Mellinghausen, Neuenkirchen, Quernheim, Rehden, Scholen, Schwaförden, Stemshorn, Sudwalde, Sulingen, Twistringen, Varrel, Wagenfeld, Wehrbleck und Wetschen.

Nur in der Nähe von nachgewiesenen Rissen

In den Genuss der Förderung kommen lediglich jene Orte, in deren Nähe es innerhalb eines Jahres mindestens drei Wolfsrisse gegeben hat, erläutert Andreas Truckenbrodt, beim Wolfsbüro zuständig für den Herdenschutz. Dabei gilt ein 30-Kilometer-Radius um die festgestellten Risse herum.

Fördergelder können beim NLWKN beantragt werden. Hier erhält man auch weitere Informationen. Zur Antragstellung berechtigte Personen sind Nutztierhalter sowohl im Haupt- als auch im Nebenerwerb.

Das Thema: Wölfe in Niedersachsen 

Der Wolf ist seit dem Jahr 2008 wieder in Niedersachsen zu finden. Seitdem hat sich das Wildtier in weiten Teilen des Landes, von der Nordsee bis in den Harz, niedergelassen. So schätzt das Wolfsbüro des Landes Niedersachsen den Wolfsbestand Anfang des Jahres auf etwa 150 Tiere. 

Besuch im Wolfcenter Dörverden

Insbesondere Tierhalter sind von der Ausbreitung des Raubtiers betroffen und treffen mit der Anschaffung von Schutzzäunen oder Herdenschutzhunden Maßnahmen gegen Tierrisse durch Wölfe. In unserem Artikel „Wölfe in Niedersachsen“ geben wir einen Überblick über Daten und Fakten zum Wolf. 

Wir sprechen mit einem Wolfsberater, Vertretern der Landwirtschaft und der Politik und geben Verhaltenstipps, wenn es zu einer Begegnung mit dem scheuen Raubtier kommt.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/schutz-wolf-foerderung-9810484.html