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Posten neu besetzt

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Funktionsträger nach den Wahlen: Wolfgang Stubbe, Isabelle Mayerhofer, Henning Twietmeyer, Anke Kolzer-Wach, Markus Delekat, Ralf Grafe, Kevin Kohröde, Jörg Kohröde, Ralf Knake und Sven Bierfischer (von links).

Sudwalde – Die Mitglieder des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen besetzten bei den Wahlen im Rahmen der Generalversammlung am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus einige Posten neu. Auf eigenen Wunsch schieden Schatzmeister Andreas Meyer, stellvertretender Schatzmeister Kay Krüger, Damenreferentin Dörte Lübkemann, Schießsportleiterin Silke Wilkens und Mareike Herrmann als zweiter Ausschank aus ihren Ämtern aus.

Zum neuen Schatzmeister wählte die Versammlung Markus Delekat, als seinen Stellvertreter Ralf Grafe. Neuer Schießsportleiter ist Philip Friedrichs, zudem wurde Kevin Kohröde als weiterer stellvertretender Schießsportleiter bestimmt. Zweiter Ausschank ist jetzt Annika Wach – erstmals wählte die Versammlung einen dritten Ausschank, diese Funktion übernimmt Madleen Lesemann. Da niemand als Damenreferentin kandidierte, entschied die Versammlung, dieses Amt abzuschaffen und dafür entsprechende Beisitzer zu bestellen: Mareike Herrmann, die ehemalige stellvertretende Damenreferentin Anke Kolzer-Wach und Isabelle Mayerhofer.

In ihren Ämtern bestätigt wurden: als Präsident und stellvertretender Schießsportleiter Wolfgang Stubbe, zweiter Vorsitzender Sven Bierfischer, Schriftführer Henning Twietmeyer, Hauptmann Ralf Knake, sein Stellvertreter Markus Delekat, stellvertretender Schießsportleiter Henning Twietmeyer, Erster Ausschank Nils Maruschewski Schriftführer Jörg Kohröde.

Für langjährige Vereinstreue zeichnete Wolfgang Stubbe Willi Schumacher, Elfriede Klusmann, Johann Bolte und Helmut Harms aus (von links, mit Sven Bierfischer).

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Präsident Stubbe überreichte den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitglieder Präsente als Dankeschön für Engagement.

Zweiter Vorsitzender Sven Bierfischer hatte eingangs der Versammlung die Aktivitäten der Schützen im zurückliegenden Jahr Revue passieren lassen, ging etwa auf die Umbauarbeiten am Schießstand sowie den ersten Sudwalder „Trecker-Treck“ am Himmelfahrtstag ein. Schatzmeister Andreas Meyer dankte im Rahmen des Kassenberichtes der Gemeinde Sudwalde für den Zuschuss zur Jugendarbeit (200 Euro), der Firma „Windwärts“ für Spenden in Höhe von insgesamt 600 Euro sowie der Volksbank für eine Zuwendung aus dem Reinertrag des Gewinnsparens (550 Euro). Unter dem Strich konnte ein positives Jahresergebnis ausgewiesen werden.

Schießsportleiterin Silke Wilkens überreichte die Ehrennadeln an die Vereinsmeister – Kleinkaliber, Jugend: 1. Andrea Habichthorst, 2. Benito Spannuth, 3. Kira Krüger; Damen: 1. Ute Wilkens, 2. Dörte Lübkemann, 3. Renate Bierfischer; Herren: 1. Henning Twietmeyer, 2. Sven Bierfischer, 3. Hermann Twietmeyer; Kleinkaliber 50 Meter, Damen: Frauke Früchtenicht; Schützen: 1. Tim Kohröde, 2. Wolfgang Stubbe, 3. Mathis Kohröde; Kleinkaliber 100 Meter, Damen: Frauke Früchtenicht; Schützen: 1. Mathis Kohröde, 2. Tim Kohröde, 3. Wolfgang Stubbe; Kleinkaliber 30 Schuss freie Auflage, Damen: Daniela Twietmeyer; Schützen: 1. Henning Twietmeyer, 2. Tim Kohröde, 3. Sven Bierfischer; Luftgewehr, Damen: Frauke Früchtenicht; Schützen: 1. Mathis Kohröde, 2. Wolfgang Stubbe, 3. Jannis Kohröde; Luftpistole, Schützen: 1. Nils Maruschewski, 2. Daniel Buschmann.

Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Elfriede Klusmann, für 50-jährige Treue zum Schützenverein würdigte der Vorstand Johann Bolte und Willi Schumacher, für 25-jährige Mitgliedschaft Helmut Harms. Christian Denker und Stefan Hejna sind zehn Jahre dabei.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/wechsel-vorstandsteam-11044969.html 

2019 ist Jahr des Jubiläums

© Behling

Heinrich Meyers Leidenschaft ist die Heimatforschung – der 76-Jährige ist Autor der Chronik „Sudwalde Bensen Menninghausen – Die Geschichte unserer Dörfer“.

Bensen - Die Einwohner von Bensen haben mit den Planungen für ein besonderes Jubiläum begonnen: Für Ende August 2019 bereiten sie die 950-Jahr-Feier ihres Dorfes, seit 1974 Ortsteil der Gemeinde Sudwalde, vor.

Heinrich Meyer, passionierter Hobby-Heimatforscher und selbst ein Bensener, unternimmt im Interview einen Streifzug durch die Geschichte, die Fragen stellte Andreas Behling.

Der 11. Juni 1069 wird als Bensens „Geburtstag“ genannt – in welcher Urkunde ist das Dorf erstmals erwähnt worden?

Ausgestellt hat sie der Erzbischof Adalbert von Hamburg und Bremen. Der Inhalt besagt, dass die Kanonissin Gisla dem Erzbischof ihre Güter zu Alt-Bücken und Staffhorst geschenkt hat. Im Gegenzug bekam sie von ihm auf Lebzeit den Zehnten, also die Kirchensteuer, der Dörfer Rittrum – und „Benninhusen“.

Welche Bedeutung hat der Ortsname?

Benninhusen, woraus später Bensen wurde, kommt wahrscheinlich von Benedikt. Bensen hatte schon sehr früh eine enge Beziehung zu den Benediktinern in Bremen.

Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, wann hier die erste Siedlung entstand?

Es gab ja in Bensen einige Hügelgräber, 1841 erfolgten hier Ausgrabungen. Die Funde, vor allem Urnen, sind an das spätere Landesmuseum in Hannover gegangen – und dann im Zuge eines Neubaus verschwunden. Aus welcher Periode sie genau stammten, ist schwer zu sagen.

Hat Bensen im Laufe seiner Geschichte berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht?

So spontan... (lacht), außer mir keine.

Was würden sie als herausragendstes Ereignis in der Historie des Ortes nennen?

Wohl die sogenannte „Bauernbefreiung“. Die Bauern mussten ja ihren Grundherren auf deren Höfen dienen. Durch die Gesetze, die im damaligen Königreich Hannover 1834 erlassen wurden, konnten sie sich relativ günstig freikaufen.

Wie hat sich Bensen in den zurückliegenden Jahrhunderten verändert?

Bensen war immer ausschließlich landwirtschaftlich geprägt. Ursprünglich gab es die Meierhöfe, dann die Kötner- und Brinksitzerhöfe, deren Gründung bis zum Dreißigjährigen Krieg abgeschlossen war. Danach blieb die Aufteilung konstant bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, als sich die Bauernbefreiung und die Aufteilung des genossenschaftlich organisierten Oberwaldes auswirkten. Um 1860 setzte eine Auswanderungswelle ein – Chicago hat übrigens einen Vorort namens Bensenville, bis vor wenigen Jahren bekannt für den größten Flughafen der Welt. Aus den USA sind Besucher hier gewesen, die die Spuren ihrer Vorfahren bis hierher zurückverfolgt haben. Die wohl größte Einwohnerzahl hatte Bensen nach dem Zweiten Weltkrieg: 1950 waren es 299, zur Hälfte Flüchtlinge und ausgebombte Familien.

Welches ist das älteste noch existierende Gebäude in Bensen?

Entweder die Scheune auf dem Hof Sudhop oder die auf dem Hof Morische, beide wurden Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut.

Vor 50 Jahren begingen die Bensener schon einmal ein Jubiläum – wie lief die 900-Jahr-Feier ab?

Der 1908 gegründete Schützenverein Bensen-Eitzen, der wesentlich das Dorfleben trägt, richtet seit den Fünfzigern jährlich ein Rehbock-Essen aus, für das die Jagdpächter das Fleisch stiften. Damals noch in der Gastwirtschaft Brümmer-Früchtenicht, die 1984 geschlossen wurde, hat man das Rehbock-Essen mit der Jubiläumsfeier verbunden. Aus den ehemaligen Stallungen der Gastwirtschaft entstand 1996 das Schützenhaus.

Was zeichnet für Sie das Leben in Bensen aus?

Es gibt hier eine gute Gemeinschaft, man hilft sich. Wir alleine, mit unseren gut 100 Einwohnern, könnten nicht viel aufstellen – aber es war immer so, dass wir viel Zuspruch von den Nachbardörfern haben, aus denen die Leute gerne nach Bensen kommen. Woanders spricht man vom Sterben der Dörfer, aber aktuell ist es so, dass wir auch sehr viele jüngere Einwohner haben.

 

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/heimatforscher-heinrich-meyer-interview-ueber-dorfgeschichte-bensens-10901102.html

 

Bomhoff mit bester Beteiligung

Versammlung der Jugendfeuerwehr mit (von links) Stefan Treichel, Angelina Kiefer, Mathis Kohröde, Arne Klusmann, Gina Wermke, Dennis Küfe, Jonah Kohröde, Clara-Maria Regber und Ronald Hoffmann.

Sudwalde - 53 stimmberechtigte Jugendliche, 16 Betreuer und 23 Gäste: Die große Zahl an Teilnehmern zeigt, wie gut die Jugendfeuerwehr Sudwalde aufgestellt ist. Und bleibt: Aktuelle zählt sie 62 Mitglieder (33 Jungs, 29 Mädchen) aus Sudwalde (21), aus Affinghausen (21), aus Schwaförden (18), aus Neuenkirchen (1) und aus Scholen (1).

Jugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann erinnerte an die zahlreichen Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, eine Fotowand ergänzte die lange Liste. Die Jugendlichen würden den Reigen der Veranstaltungen und Unternehmungen gerne um eine Überraschungsfahrt ergänzen und nannten mögliche Ziele (Heidepark, Jump House Bremen und Phantasialand).

Bei den Wahlen wurde Mathis Kohröde einstimmig als 1. stellvertretender Jugendwart, Jonah Kohröde (mit drei Enthaltungen) als 2. stellvertretender Jugendwart und Gina Wermke einstimmig als stellvertretende Mädchenbetreuerin wiedergewählt. Pascal Oldehoff wurde mit 17 Ja-Stimmen als Jungensprecher gewählt. Ins Jugendparlament gewählt wurden Malte Klusmann (AG A, einstimmig), Dennis Küfe (AG B, mit zwölf Ja-Stimmen), Clara Regber (AG C, mit zwölf Ja-Stimmen) und Angelina Kiefer (AG D, einstimmig) sowie Klaus Köppen (einstimmig, Kassenprüferin der Eltern) und Jana Turk (mit 31 Ja-Stimmen, Kassenprüferin der Jugendlichen).

Aus Altersgründen scheiden Moritz Meyer (seit 2004 aktiv, bleibt Betreuer und wechselt in die aktive Wehr), Mirko Schudak (seit 2010 aktiv) und Kevin Grünwald (seit 2011 aktiv, bleibt Betreuer und wechselt in die aktive Wehr) aus. Ronald Hoffmann überreichte allen ein kleines Andenken als Erinnerung an ihre Jugendfeuerwehrzeit und ihren Pass.

Die beste Dienstbeteiligung verbuchten René Bomhoff (98 Prozent), Lea-Marie Wolf und Erik Möller (jeweils 95 Prozent) sowie, mit jeweils 92 Prozent, Chantal Hagedorn, Charlize Leymann, Nino Hodde und Delia Hillmann. Als Anerkennung erhielt jeder ein kleines Präsent. Die durchschnittliche Dienstbeteiligung liegt laut Ronald Hoffmann bei 65 Prozent.

Anna Henneke, Clara Regber, Lisanne Holdorb, Charlize Leymann, Malte Klusmann, Hannah Lehmkuhl, Lea Wolf und Geeske Bremer absolvierten erfolgreich die Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 in Sudwalde. Stefan Treichel, 1. stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart, überreichte ihnen das Abzeichen. Den letzten Teil der Abnahme für die Stufe 3 absolvierten Anna Alashvilli, Finja Logemann, Janika Logemann, Dennis Küfe und Laura Spormann. Auch sie erhielten ihre Jugendflamme Stufe 3 überreicht. 

sis /r.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/bomhoff-bester-beteiligung-10690772.html 

Keine Angst vor Neuem

© Harms

Elfriede Klusmann, Günter Bachnicke und Pastorin Cornelia Harms (von links).

Sudwalde - Es ist nicht nur der Pastor oder die Pastorin, die immer zum Gottesdienst in der Kirche sind. Auch der Küster. „Ich schließe auf, stelle die Heizung rechtzeitig an, läute die Glocken, mache Licht, zünde die Kerzen an...“ Günter Bachnicke kann die Aufgaben, die er als neuer Küster in der Kirchengemeinde Sudwalde hat, bereits zügig erklären. Ins Stocken gerät er, als das Gespräch auf die Deko kommt.

Bachnicke lacht: „Irgendwo wird ja was Grün zu finden sein.“ Gekauftes solle es möglichst nicht sein. Weihnachten steht bevor und, naja, überhaupt ist der Küster in Sudwalde auch für den Altarschmuck zuständig. Das Gespräch ist auf einmal deutlich dekolastig – und damit neues Terrain für Bachnicke.

In der Ausschreibung hatte die Kirchengemeinde formuliert, dass „zu den wesentlichen Aufgaben im Küsterdienst die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Gottesdienste und Amtshandlungen in unserer Kirche und bei Gemeindeveranstaltungen gehört“. 

Außerdem sei der Küster (respektive: die Küsterin) für die Reinigung und Pflege der Kirche und des Gemeindehauses zuständig sowie für die Pflege eines Teils der Außenanlagen. Alles kein Problem für Bachnicke, der als Ur-Sudwalder seit 66 Jahren in der Gemeinde wohnt, aber bisher mit „Kirchens“ eher über Ehefrau Bärbel und den Gottesdienstbesuchen zu Feiertagen und anderen hohen Anlässen verbunden war.

Bärbel Bachnicke hat sich gerade erst nach Jahren engagierten Wirkens aus dem Kirchenvorstand verabschiedet. Das Ehepaar aber fühlte sich angesichts der Stellenausschreibung angesprochen, sich für die Kirchengemeinde zu engagieren. Zehn Wochenstunden umfasse das Amt, heißt es. 

Das sei kein Problem, „Da hat man noch Aufgaben“, freut sich Bachnicke, sonst auf Punktejagd im Tischtennis oder unterwegs mit der dreijährigen Labrador-Mischlingshündin Lotta. Vieles rund um die Tätigkeit als Küster sei derzeit „Neuland“. Beruflich hatte Bachnicke einst im Baustoffhandel im Verkauf gearbeitet. Nein, für Reparaturen sei er nicht zuständig.

Neu ist die Teilnahme an allen Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen – Bachnicke zeichnet für eben jene Vor- und Nachbereitungsarbeiten zuständig, die gemeinhin nichtig erscheinen. Wie wichtig es jedoch ist, ihren Ablauf zu bedenken, wird spätestens dann deutlich, wenn es dunkel bleibt in der Kirche oder kalt.

Absprachen erfolgen mit Pastorin Cornelia Harms, die donnerstags bereits die Liederauswahl schicke, damit die Liedertafeln im Gotteshaus vorbereitet werden können. Und Bachnicke geht es da nicht anders als anderen Kirchgängern auch: Es gibt Lieder, da kann man mitsingen und andere, die sind, nun ja, ziemlich kompliziert in der Melodie.

Zum Vorstellungsgottesdienst kamen zahlreiche Sudwalder in die Kirche und nutzten den anschließenden Kirchkaffee zum Plaudern. Pastorin Harms hieß Bachnicke als neuen Küster willkommen und dankte im Namen der Kirchengemeinde Elfriede Klusmann „für ihre tolle Arbeit als Vakanzvertreterin“. Unter dem Beifall der Gemeinde überreichte die Pastorin ihr ein Geschenk für ihren Einsatz. Der allerdings nicht beendet ist: Elfriede Klusmann wird auch künftig als Vertretung zur Verfügung stehen.

Günter Bachnicke werde in seiner Arbeit von Ehefrau Bärbel unterstützt. Auf beide passt ein weiterer Teil der Stellenauschreibung, sie beide haben „ein Herz für ein ansprechendes, sauberes, einladendes Kirchengebäude und Gemeindehaus, sind einsatzfreudig, gewohnt, selbstständig zu arbeiten, gehen gern mit Menschen um, sind offen und flexibel.

sis

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/keine-angst-neuem-10559954.html 

„Aus den Tiefen der russischen Seele“ mit den Don Kosaken

© Miriam Exner

Die Maxim Kowalew Don Kosaken geben am 2. Dezember in der Sudwalder Kirche ein Chorkonzert.

Sudwalde - Auch wenn der Sommer gerade noch eine Zugabe spendiert: Die dunkle Jahreszeit naht und damit vielleicht der Wunsch, sich etwas musikalischen Balsam für die Seele zu gönnen. Da könnte das festliche Adventskonzert der Maxim Kowalew Don Kosaken in der Kirche in Sudwalde das Richtige sein, das von Engels Konzertbüro für Sonntag, 2. Dezember, angekündigt wird.

Der Chor, der im Rahmen seiner Europatournee 2018/2019 zu Gast ist, werde russisch-orthodoxe Kirchengesänge, ukrainische und deutsche Adventslieder sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen, heißt es in der Mitteilung aus dem Konzertbüro: „Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.“ Chorgesang und Soli erklingen in stetem Wechsel, „die Tiefe der Bässe, tragender Chor, über den Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre – aus den Tiefen der russischen Seele. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie ,Abendglocken‘, ,Stenka Rasin‘, ,Suliko‘ und ,Marusja‘ fehlen.“

Über Chorleiter Maxim Kowalew heißt es: „Der in Danzig geborene Diplomsänger begann bereits im Alter von sechs Jahren an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur des großen Landes im Osten früh geweckt.“ Kowalew habe sein Studium an der Musikhochschule in Danzig mit dem Magistertitel abgeschlossen, anschließend eine Vielzahl von Opernengagements erhalten und anschließend seine Karriere in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fortgesetzt, unter anderem im Ural- und Wolga Kosaken Chor. „Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, vertiefte sein Wissen im Unterricht des Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Ab 1994 sang er in dem Chor, aus dem später die Maxim Kowalew Don Kosaken hervorgingen.“

Das Konzert beginnt am Sonntag, 2. Dezember, um 15 Uhr (Einlass 14 Uhr) in der Sudwalder Kirche. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 21 Euro, an der Tageskasse 24 Euro. Die Tickets sind in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung, im Kirchenbüro der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sudwalde, im Sudwalder Autohaus Wirth, in Affinghausen in der Landbäckerei Delekat, in Twistringen bei Borchers Reisen, in Sulingen in der Buchhandlung Eulenspiegel, in Bassum bei „Papier & Tinte“ sowie beim Tourismusservice in Bruchhausen-Vilsen erhältlich.

Meisterschaften des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen in den Kleinkaliberdisziplinen verlaufen spannend

Die erfolgreichen Teilnehmer der Vereinsmeisterschaften (von links): Wolfgang Stubbe, Dagmar Stubbe-Meyer, Ute Wilkens, Andrea Habichthorst, Dörte Lübkemann, Renate Bierfischer, Henning Twietmeyer, Schießsportleiterin Silke Wilkens, Benito Spannuth, Hermann Twietmeyer und Sven Bierfischer.

Sudwalde - Nachdem das Pokalschießen und das Samtgemeindekönigs- und -pokalschießen (wir berichteten) absolviert waren, krönten für den Schützenverein Sudwalde-Menninghausen die Vereinsmeisterschaften in den Kleinkaliber-Disziplinen ein ereignisreiches Wochenende, teilt Henning Twietmeyer für den Verein mit.

Bei den Damen sicherte sich Ute Wilkens den Titel, sie schoss 48 Ring. Dörte Lübkemann erzielte 47 Ring, setzte sich dann mit 46 Ring im Stechen gegen Renate Bierfischer durch, die ebenfalls 47 Ring und dann 45 Ring im Stechen geschossen hatte.

Bei den Herren war ein Stechen um den Meistertitel erforderlich: Henning Twietmeyer und Sven Bierfischer brachten es beide auf 49 Ring, Twietmeyer setzte sich dann mit 49 zu 44 Ring durch. Hermann Twietmeyer schoss 48 Ring – und dann 49: Auch um Platz ging es ins Stechen. Meisterin bei den Jugendlichen wurde mit 46 Ring Andrea Habichthorst, Platz zwei ging an Benito Spannuth (41 Ring), Rang drei an Kira Krüger (30 Ring).

Den Pokal „König der Könige“ gewann Renate Bierfischer, die, ebenso wie Henning Twietmeyer, 48 Ring erzielte, sich aber letztendlich mit 47 : 45 Ring im Stechen behaupten konnte. Den „Partnercup“ sicherten sich Wolfgang Stubbe und Dagmar Stubbe-Meyer mit 92 Ring und 90 Ring im Stechen gegen Reiner und Renate Bierfischer, die hier mit 89 Ring äußerst knapp den Kürzeren zogen.

Im Preisschießen waren Henning Twietmeyer mit fünf mal zehn Ring und Bernd Kohröde mit drei mal zehn Ring am erfolgreichsten, beide erhielten Geldpreise. Beim Glücksschießen lag am Ende ein Trio, bestehend aus Ute Wilkens, Marlene Habichthorst und Henning Twietmeyer, an der Spitze. Die weiteren Preise gingen an Tanja Klusmann-Winte, Benito Spannuth, Jörg Kohröde, Kay Krüger, Sven Bierfischer, Bernd Kohröde, Mathis Kohröde, Reiner Bierfischer, Birgit Brandt sowie Ilka Kohröde. 

Henning Twietmeyer: „Die Teilnehmer konnten sich mit Bockwurst und Salaten stärken. Nach der Siegerehrung bedankte sich Präsident Wolfgang Stubbe bei allen Mitgliedern für deren tatkräftige Unterstützung bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre, der Verein spendierte 50 Liter Freibier.“

38 Teams treten in Sudwalde an

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Wolfgang Stubbe (links), Präsident des gastgebenden Schützenvereins Sudwalde Menninghausen, und Schießsportleiterin Silke Wilkens (rechts) mit Vertretern der erfolgreichen Mannschaften des Pokalschießens.

Sudwalde - 38 Mannschaften aus 13 befreundeten Vereinen traten jetzt zum Pokalschießen des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen an, teilt Henning Twietmeyer für den Vorstand mit, „davon 20 Herren- und 18 Damenteams – damit war die Beteiligung exakt genauso gut wie im Vorjahr.“

Bei der Siegerehrung überreichte Schießsportleiterin Silke Wilkens fünf Pokale an die Damen und sechs Pokale an die Herren, „zudem gab es eine Trophäe für die Tagesbeste beziehungsweise den Tagesbesten.“ 

Die treffsichersten Damen kamen diesmal vom Schützenverein Ehrenburg, „die sich mit 149 Ringen an die Spitze setzten und damit den Siegerpokal mit nach Hause nehmen durften“; 2. Mallinghausen (146 Ring und 18 Ring freihändig sowie ein zusätzlicher Stechschuss), 3. Albringhausen-Schorlingborstel (146 Ring und 18 Ring freihändig), 4. SV Bensen-Eitzen (146 Ring und 16 Ring freihändig), 5. Wesenstedt-Harmhausen (142 Ring). 

„Bei den Herren ging der Siegerpokal an die Mannschaft des Schützenvereins Mallinghausen, die sich mit 194 Ring und 20 Ring freihändig durchsetzte“; 2. Freudenberg (194 Ring und 1 Ring freihändig), 3. Ehrenburg (192 Ring), 4. Bassum „Gut Ziel“ (191 Ring und 18 Ring freihändig), 5. Wesenstedt-Harmhausen (191 Ring und zwölf Ring freihändig), 6. Albringhausen-Schorlingborstel (190 Ring).

Den Tagesbeste-Titel samt Pokal verdiente sich Annette Schumacher vom Schützenverein Bensen-Eitzen mit 50 Ring und 15 Ring freihändig.

Zusätzlich zum Pokalschießen gab es ein Preisschießen, Geldpreise gingen an: 1. Ilse Bolte (Mallinghausen), elf mal zehn Ring, 2. Christina Schumacher (Wesenstedt-Harmhausen) und Annerose Stubbemann (Ehrenburg), zehn mal zehn Ring, 3. Hella Denker (Ehrenburg), sieben mal zehn Ring, 4. Ramona Kuntze (Ehrenburg), sechs mal zehn Ring, 5. Ralf Lüllmann (Wesenstedt-Harmhausen), Reiner Behrens (Bassum „Gut Ziel“), Dorothee Lehmkuhl (Mallinghausen) und Annette Schumacher (Bensen-Eitzen) mit jeweils fünf mal zehn Ring.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/teams-treten-sudwalde-10438897.html 

Mallinghausener holen sich in Sudwalde Trophäe der SG Schwaförden

© Schützenverein Sudwalde

Die Siegerehrung nahmen Schützenpräsident Wolfgang Stubbe (links) und Schießsportleiterin Silke Wilkens (rechts) vor.

Sudwalde - Dem Schützenverein Sudwalde-Menninghausen wurde am Samstag die Ehre zuteil, das Samtgemeindekönigs- und -pokalschießen der Samtgemeinde Schwaförden auszurichten: „Zwölf der 13 eingeladenen Vereine nahmen daran teil“, berichtet Henning Twietmeyer für die Gastgeber.

„Beim Schießen um den Titel der Samtgemeindemajestät konnte sich Annerose Stubbemann vom Schützenverein Ehrenburg mit vollen 100 Ring bei 10 Schuss klar gegen ihre besten Kontrahentinnen durchsetzen, Carolin Schumacher vom Schützenverein Bensen-Eitzen sowie Mandy Luchtmann vom Schützenverein Wesenstedt-Harmhausen, die beide 97 Ring erzielten. Sie erhält einen Erinnerungspokal.“

Deutlich knapper sei das Ergebnis des Schießens um den Samtgemeinde-Wanderpokal ausgefallen: „Hier konnte sich am Ende die Mannschaft des Schützenvereins Mallinghausen mit 195 Ring und 16 Ring freihändig gegen die des Schtüzenvereins Bensen-Eitzen behaupten, die ebenfalls auf 195 Ring gekommen war, aber mit sieben Ring im Freihandschießen das Nachsehen hatte.“ 

Den dritten Platz belegte das Team des Schützenvereins Wesenstedt-Harmhausen mit 193 Ring und 19 Ring freihändig und verwies damit den Schützenverein Ehrenburg auf den vierten Rang, dessen Mannschaft ebenfalls 193 Ring schoss, aber lediglich acht Ring beim Freihandschießen vorweisen konnte.

Eine Auszeichnung gab es zudem für den tagesbesten Schützen, diese sicherte sich Heiner Schumacher vom Schützenverein Wesenstedt-Harmhausen mit 40 Ring und 24 Ring freihändig.

Parallel zum Schießen um den Samtgemeindekönigstitel und den Wanderpokal gab es ein Preisschießen, Geldpreise gewannen: 1. Christoph Neumann (Schützenverein Blockwinkel), elf mal zehn Ring; 2. Annette Schumacher (Bensen-Eitzen), 6 x 10; 3. Wilfried Hüneke (Bensen-Eitzen), 5 x 10; 4. Volker Stüttgen (Affinghausen) und Carolin Schumacher (Bensen-Eitzen), 4 x 10; 5. Siegfried Wowries (Blockwinkel), Kristina Rust (Scholen), Wilhelm Cordes (Blockwinkel), Sebastian Rust (Scholen), Mathias Kruse (Affinghausen), Carsten Schumacher (Affinghausen), Kevin Sundmacher (Anstedt) und Marlis Müller (Schwaförden), 3 x 10.

Twietmeyer: „Im Anschluss an die Siegerehrung erfolgte die mit Spannung erwartete Auslosung des Gastgebers des Samtgemeindekönigs- und -pokalschießens für das kommende Jahr. Das Los fiel auf den Schützenverein Schweringhausen und Umgebung.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/teams-vereinen-schiessen-wanderpokal-10408047.html 

„Radler-Rastplatz“ in Sudwalde nimmt Gestalt an

13.07.18

Foto: © Behling 

Am Pavillon, den das Team von Zimmermeister Bernd Kohröde aufgebaut hat, sind lediglich noch Restarbeiten zu erledigen.

Sudwalde - Der Rastplatz für Fahrrad-Ausflügler auf dem Fritz-Tepe-Platz in Sudwalde, an der Ecke Mallinghäuser Straße/Schützenstraße, nimmt immer mehr Gestalt an: Noch kurz vor Beginn des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers hatte das Team von Zimmermeister Steffen Kohröde den schmucken Pavillon aufgebaut, an dem lediglich noch Restarbeiten zu erledigen sind.

Der Heimatverein Sudwalde trägt die Kosten für das Bauwerk, die sich laut Geschäftsführerin Birgit Brandt zwischen 5000 und 6000 Euro bewegen: „Wir hatten uns für die etwas teurere Variante mit Dachbegrünung entschieden.“ Nicht Rasen, sondern Steinbeetgewächse werden das Dach bedecken. Unter dem steht derzeit eine „provisorische“ Bank-Tisch-Kombination, über die Sitzgelegenheiten macht man sich im Vorstand noch Gedanken – ob es die beiden daneben stehenden Bänke werden, die der Verein vor einigen Jahren von der Sparkasse gesponsert bekam, ist noch nicht raus.

Das ganz in der Nähe gelegene Heuerlingshaus ist Startpunkt und Ziel für die vom Verein beschilderte „Sudwalder Radtour“, Flyer dazu gibt es am Schaukasten mit dem Ortsplan zum Mitnehmen, daneben bietet die vom Landkreis Diepholz der Gemeinde gestiftete „Luft-Tankstelle“ Gelegenheit, für optimalen Reifendruck zu sorgen. Die E-Bike-Ladestation, die der Energieversorger „innogy“ zur Verfügung gestellt hat, soll ebenfalls hier installiert werden.

Und der Heimatverein ergänzt das Ensemble um eine Telefonzelle – eine der von der Telekom ausrangierten, sie soll „offener Bücherschrank“ für die Sudwalder werden. Vorsitzender Bernd Stubbemann hatte sich schon vor einem Jahr bemüht, ein Exemplar zu bekommen, berichtet Birgit Brandt: „Eigentlich wollten wir gerne eine gelbe Telefonzelle haben, aber bis wir an der Reihe waren, gab es nur noch die Magenta-Variante. Da bauen wir jetzt Regale ein.“

ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/sudwalde-fahrradfahrer-pavillon-fertig-10030715.html