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„Aus den Tiefen der russischen Seele“ mit den Don Kosaken

© Miriam Exner

Die Maxim Kowalew Don Kosaken geben am 2. Dezember in der Sudwalder Kirche ein Chorkonzert.

Sudwalde - Auch wenn der Sommer gerade noch eine Zugabe spendiert: Die dunkle Jahreszeit naht und damit vielleicht der Wunsch, sich etwas musikalischen Balsam für die Seele zu gönnen. Da könnte das festliche Adventskonzert der Maxim Kowalew Don Kosaken in der Kirche in Sudwalde das Richtige sein, das von Engels Konzertbüro für Sonntag, 2. Dezember, angekündigt wird.

Der Chor, der im Rahmen seiner Europatournee 2018/2019 zu Gast ist, werde russisch-orthodoxe Kirchengesänge, ukrainische und deutsche Adventslieder sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen, heißt es in der Mitteilung aus dem Konzertbüro: „Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat.“ Chorgesang und Soli erklingen in stetem Wechsel, „die Tiefe der Bässe, tragender Chor, über den Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre – aus den Tiefen der russischen Seele. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie ,Abendglocken‘, ,Stenka Rasin‘, ,Suliko‘ und ,Marusja‘ fehlen.“

Über Chorleiter Maxim Kowalew heißt es: „Der in Danzig geborene Diplomsänger begann bereits im Alter von sechs Jahren an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur des großen Landes im Osten früh geweckt.“ Kowalew habe sein Studium an der Musikhochschule in Danzig mit dem Magistertitel abgeschlossen, anschließend eine Vielzahl von Opernengagements erhalten und anschließend seine Karriere in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fortgesetzt, unter anderem im Ural- und Wolga Kosaken Chor. „Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, vertiefte sein Wissen im Unterricht des Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Ab 1994 sang er in dem Chor, aus dem später die Maxim Kowalew Don Kosaken hervorgingen.“

Das Konzert beginnt am Sonntag, 2. Dezember, um 15 Uhr (Einlass 14 Uhr) in der Sudwalder Kirche. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 21 Euro, an der Tageskasse 24 Euro. Die Tickets sind in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung, im Kirchenbüro der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Sudwalde, im Sudwalder Autohaus Wirth, in Affinghausen in der Landbäckerei Delekat, in Twistringen bei Borchers Reisen, in Sulingen in der Buchhandlung Eulenspiegel, in Bassum bei „Papier & Tinte“ sowie beim Tourismusservice in Bruchhausen-Vilsen erhältlich.

Meisterschaften des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen in den Kleinkaliberdisziplinen verlaufen spannend

Die erfolgreichen Teilnehmer der Vereinsmeisterschaften (von links): Wolfgang Stubbe, Dagmar Stubbe-Meyer, Ute Wilkens, Andrea Habichthorst, Dörte Lübkemann, Renate Bierfischer, Henning Twietmeyer, Schießsportleiterin Silke Wilkens, Benito Spannuth, Hermann Twietmeyer und Sven Bierfischer.

Sudwalde - Nachdem das Pokalschießen und das Samtgemeindekönigs- und -pokalschießen (wir berichteten) absolviert waren, krönten für den Schützenverein Sudwalde-Menninghausen die Vereinsmeisterschaften in den Kleinkaliber-Disziplinen ein ereignisreiches Wochenende, teilt Henning Twietmeyer für den Verein mit.

Bei den Damen sicherte sich Ute Wilkens den Titel, sie schoss 48 Ring. Dörte Lübkemann erzielte 47 Ring, setzte sich dann mit 46 Ring im Stechen gegen Renate Bierfischer durch, die ebenfalls 47 Ring und dann 45 Ring im Stechen geschossen hatte.

Bei den Herren war ein Stechen um den Meistertitel erforderlich: Henning Twietmeyer und Sven Bierfischer brachten es beide auf 49 Ring, Twietmeyer setzte sich dann mit 49 zu 44 Ring durch. Hermann Twietmeyer schoss 48 Ring – und dann 49: Auch um Platz ging es ins Stechen. Meisterin bei den Jugendlichen wurde mit 46 Ring Andrea Habichthorst, Platz zwei ging an Benito Spannuth (41 Ring), Rang drei an Kira Krüger (30 Ring).

Den Pokal „König der Könige“ gewann Renate Bierfischer, die, ebenso wie Henning Twietmeyer, 48 Ring erzielte, sich aber letztendlich mit 47 : 45 Ring im Stechen behaupten konnte. Den „Partnercup“ sicherten sich Wolfgang Stubbe und Dagmar Stubbe-Meyer mit 92 Ring und 90 Ring im Stechen gegen Reiner und Renate Bierfischer, die hier mit 89 Ring äußerst knapp den Kürzeren zogen.

Im Preisschießen waren Henning Twietmeyer mit fünf mal zehn Ring und Bernd Kohröde mit drei mal zehn Ring am erfolgreichsten, beide erhielten Geldpreise. Beim Glücksschießen lag am Ende ein Trio, bestehend aus Ute Wilkens, Marlene Habichthorst und Henning Twietmeyer, an der Spitze. Die weiteren Preise gingen an Tanja Klusmann-Winte, Benito Spannuth, Jörg Kohröde, Kay Krüger, Sven Bierfischer, Bernd Kohröde, Mathis Kohröde, Reiner Bierfischer, Birgit Brandt sowie Ilka Kohröde. 

Henning Twietmeyer: „Die Teilnehmer konnten sich mit Bockwurst und Salaten stärken. Nach der Siegerehrung bedankte sich Präsident Wolfgang Stubbe bei allen Mitgliedern für deren tatkräftige Unterstützung bei den Veranstaltungen der vergangenen Jahre, der Verein spendierte 50 Liter Freibier.“

38 Teams treten in Sudwalde an

© Schützenverein Sudwalde-Menninghausen

Wolfgang Stubbe (links), Präsident des gastgebenden Schützenvereins Sudwalde Menninghausen, und Schießsportleiterin Silke Wilkens (rechts) mit Vertretern der erfolgreichen Mannschaften des Pokalschießens.

Sudwalde - 38 Mannschaften aus 13 befreundeten Vereinen traten jetzt zum Pokalschießen des Schützenvereins Sudwalde-Menninghausen an, teilt Henning Twietmeyer für den Vorstand mit, „davon 20 Herren- und 18 Damenteams – damit war die Beteiligung exakt genauso gut wie im Vorjahr.“

Bei der Siegerehrung überreichte Schießsportleiterin Silke Wilkens fünf Pokale an die Damen und sechs Pokale an die Herren, „zudem gab es eine Trophäe für die Tagesbeste beziehungsweise den Tagesbesten.“ 

Die treffsichersten Damen kamen diesmal vom Schützenverein Ehrenburg, „die sich mit 149 Ringen an die Spitze setzten und damit den Siegerpokal mit nach Hause nehmen durften“; 2. Mallinghausen (146 Ring und 18 Ring freihändig sowie ein zusätzlicher Stechschuss), 3. Albringhausen-Schorlingborstel (146 Ring und 18 Ring freihändig), 4. SV Bensen-Eitzen (146 Ring und 16 Ring freihändig), 5. Wesenstedt-Harmhausen (142 Ring). 

„Bei den Herren ging der Siegerpokal an die Mannschaft des Schützenvereins Mallinghausen, die sich mit 194 Ring und 20 Ring freihändig durchsetzte“; 2. Freudenberg (194 Ring und 1 Ring freihändig), 3. Ehrenburg (192 Ring), 4. Bassum „Gut Ziel“ (191 Ring und 18 Ring freihändig), 5. Wesenstedt-Harmhausen (191 Ring und zwölf Ring freihändig), 6. Albringhausen-Schorlingborstel (190 Ring).

Den Tagesbeste-Titel samt Pokal verdiente sich Annette Schumacher vom Schützenverein Bensen-Eitzen mit 50 Ring und 15 Ring freihändig.

Zusätzlich zum Pokalschießen gab es ein Preisschießen, Geldpreise gingen an: 1. Ilse Bolte (Mallinghausen), elf mal zehn Ring, 2. Christina Schumacher (Wesenstedt-Harmhausen) und Annerose Stubbemann (Ehrenburg), zehn mal zehn Ring, 3. Hella Denker (Ehrenburg), sieben mal zehn Ring, 4. Ramona Kuntze (Ehrenburg), sechs mal zehn Ring, 5. Ralf Lüllmann (Wesenstedt-Harmhausen), Reiner Behrens (Bassum „Gut Ziel“), Dorothee Lehmkuhl (Mallinghausen) und Annette Schumacher (Bensen-Eitzen) mit jeweils fünf mal zehn Ring.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/teams-treten-sudwalde-10438897.html 

Mallinghausener holen sich in Sudwalde Trophäe der SG Schwaförden

© Schützenverein Sudwalde

Die Siegerehrung nahmen Schützenpräsident Wolfgang Stubbe (links) und Schießsportleiterin Silke Wilkens (rechts) vor.

Sudwalde - Dem Schützenverein Sudwalde-Menninghausen wurde am Samstag die Ehre zuteil, das Samtgemeindekönigs- und -pokalschießen der Samtgemeinde Schwaförden auszurichten: „Zwölf der 13 eingeladenen Vereine nahmen daran teil“, berichtet Henning Twietmeyer für die Gastgeber.

„Beim Schießen um den Titel der Samtgemeindemajestät konnte sich Annerose Stubbemann vom Schützenverein Ehrenburg mit vollen 100 Ring bei 10 Schuss klar gegen ihre besten Kontrahentinnen durchsetzen, Carolin Schumacher vom Schützenverein Bensen-Eitzen sowie Mandy Luchtmann vom Schützenverein Wesenstedt-Harmhausen, die beide 97 Ring erzielten. Sie erhält einen Erinnerungspokal.“

Deutlich knapper sei das Ergebnis des Schießens um den Samtgemeinde-Wanderpokal ausgefallen: „Hier konnte sich am Ende die Mannschaft des Schützenvereins Mallinghausen mit 195 Ring und 16 Ring freihändig gegen die des Schtüzenvereins Bensen-Eitzen behaupten, die ebenfalls auf 195 Ring gekommen war, aber mit sieben Ring im Freihandschießen das Nachsehen hatte.“ 

Den dritten Platz belegte das Team des Schützenvereins Wesenstedt-Harmhausen mit 193 Ring und 19 Ring freihändig und verwies damit den Schützenverein Ehrenburg auf den vierten Rang, dessen Mannschaft ebenfalls 193 Ring schoss, aber lediglich acht Ring beim Freihandschießen vorweisen konnte.

Eine Auszeichnung gab es zudem für den tagesbesten Schützen, diese sicherte sich Heiner Schumacher vom Schützenverein Wesenstedt-Harmhausen mit 40 Ring und 24 Ring freihändig.

Parallel zum Schießen um den Samtgemeindekönigstitel und den Wanderpokal gab es ein Preisschießen, Geldpreise gewannen: 1. Christoph Neumann (Schützenverein Blockwinkel), elf mal zehn Ring; 2. Annette Schumacher (Bensen-Eitzen), 6 x 10; 3. Wilfried Hüneke (Bensen-Eitzen), 5 x 10; 4. Volker Stüttgen (Affinghausen) und Carolin Schumacher (Bensen-Eitzen), 4 x 10; 5. Siegfried Wowries (Blockwinkel), Kristina Rust (Scholen), Wilhelm Cordes (Blockwinkel), Sebastian Rust (Scholen), Mathias Kruse (Affinghausen), Carsten Schumacher (Affinghausen), Kevin Sundmacher (Anstedt) und Marlis Müller (Schwaförden), 3 x 10.

Twietmeyer: „Im Anschluss an die Siegerehrung erfolgte die mit Spannung erwartete Auslosung des Gastgebers des Samtgemeindekönigs- und -pokalschießens für das kommende Jahr. Das Los fiel auf den Schützenverein Schweringhausen und Umgebung.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/teams-vereinen-schiessen-wanderpokal-10408047.html 

„Radler-Rastplatz“ in Sudwalde nimmt Gestalt an

13.07.18

Foto: © Behling 

Am Pavillon, den das Team von Zimmermeister Bernd Kohröde aufgebaut hat, sind lediglich noch Restarbeiten zu erledigen.

Sudwalde - Der Rastplatz für Fahrrad-Ausflügler auf dem Fritz-Tepe-Platz in Sudwalde, an der Ecke Mallinghäuser Straße/Schützenstraße, nimmt immer mehr Gestalt an: Noch kurz vor Beginn des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers hatte das Team von Zimmermeister Steffen Kohröde den schmucken Pavillon aufgebaut, an dem lediglich noch Restarbeiten zu erledigen sind.

Der Heimatverein Sudwalde trägt die Kosten für das Bauwerk, die sich laut Geschäftsführerin Birgit Brandt zwischen 5000 und 6000 Euro bewegen: „Wir hatten uns für die etwas teurere Variante mit Dachbegrünung entschieden.“ Nicht Rasen, sondern Steinbeetgewächse werden das Dach bedecken. Unter dem steht derzeit eine „provisorische“ Bank-Tisch-Kombination, über die Sitzgelegenheiten macht man sich im Vorstand noch Gedanken – ob es die beiden daneben stehenden Bänke werden, die der Verein vor einigen Jahren von der Sparkasse gesponsert bekam, ist noch nicht raus.

Das ganz in der Nähe gelegene Heuerlingshaus ist Startpunkt und Ziel für die vom Verein beschilderte „Sudwalder Radtour“, Flyer dazu gibt es am Schaukasten mit dem Ortsplan zum Mitnehmen, daneben bietet die vom Landkreis Diepholz der Gemeinde gestiftete „Luft-Tankstelle“ Gelegenheit, für optimalen Reifendruck zu sorgen. Die E-Bike-Ladestation, die der Energieversorger „innogy“ zur Verfügung gestellt hat, soll ebenfalls hier installiert werden.

Und der Heimatverein ergänzt das Ensemble um eine Telefonzelle – eine der von der Telekom ausrangierten, sie soll „offener Bücherschrank“ für die Sudwalder werden. Vorsitzender Bernd Stubbemann hatte sich schon vor einem Jahr bemüht, ein Exemplar zu bekommen, berichtet Birgit Brandt: „Eigentlich wollten wir gerne eine gelbe Telefonzelle haben, aber bis wir an der Reihe waren, gab es nur noch die Magenta-Variante. Da bauen wir jetzt Regale ein.“

ab

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/sudwalde-fahrradfahrer-pavillon-fertig-10030715.html 

Sudwalder Dorfmarkt: Wer ist als Händler dabei?

© Archivfoto: Brandt

Ein buntes Programm – wie zuletzt 2016 – plant das Orga-Team für den achten Sudwalder Dorfmarkt.

Sudwalde - Bis zum achten Sudwalder Dorfmarkt beim Heuerlingshaus – am Sonnabend, 8. September, von 11 bis 18 Uhr – ist es zwar noch ein Weilchen hin.

Dennoch kann Birgit Brandt aus dem zehnköpfigen Orga-Team, das sich seit März regelmäßig trifft, schon reichlich Eckdaten für die Veranstaltung nennen, die im jährlichen Wechsel mit dem Weihnachtsmarkt „Rund um die Kirche“ ausgerichtet wird: „Es soll erneut diverse Verkaufsstände mit Kunsthandwerksarbeiten geben, größtenteils von regionalen Anbietern: Schmuck, Tonfiguren, Herbstfloristik, Gartendeko, Stoffarbeiten und Genähtes und Körbe. Dazu ,Selbstgemachtes‘ wie Likör, Marmelade, Schafskäse, Seife, Kräutersalz und Essig. 

Die Dorfjugend präsentiert sich mit kleinen Erntekronen, ortsansässige Vereine bieten verschiedene Aktionen, vor allem für Kinder, an.“ Darunter Fahrten in der Ponykutsche, der „Heiße Stuhl“, ein Geschicklichkeitsspiel und Dosenwerfen. Viele Sachpreise, größtenteils von den Ausstellern zur Verfügung gestellt, werde es laut Birgit Brandt bei der Tombola zu gewinnen geben.

Reichhaltiges kulinarisches Repertoire

Auch ein reichhaltiges kulinarisches Repertoire für die Besucher ist in Planung, dazu gehören Erbsensuppe, Bratwurst, italienisches Eis, Fischbrötchen, Wildspezialitäten, eine große Kaffeetafel mit von den Mitgliedern des Heimatvereins Sudwalde selbst gebackenen Torten sowie ein reichhaltiges Getränkeangebot – inklusive eines Cocktailstandes.

„Außerdem steht ein großer Platz für Flohmarktstände kostenlos zur Verfügung, wobei wir auch einen Pflanzenflohmarkt mit anbieten möchten“, kündigt Birgit Brandt an. Wer hier als Verkäufer dabei sein möchte, kann sich – gerne noch vor den Sommerferien – bei Edgar Harnack (Tel. 0 42 47 /18 17) anmelden. Für die weiteren Verkaufsstände und die „Abteilung Kunsthandwerk“ ist Bernd Stubbemann (Tel. 0 42 47 / 5 10) der richtige Ansprechpartner.

Birgit Brandt: „Für Unterhaltung sorgen beim Dorfmarkt die Kinder aus dem Sudwalder Kindergarten, die Plattdeutsch-AG der Drei-Freunde-Grundschule, die Linedance-Gruppe aus Nordwohlde und die Volkstanzgruppe des DRK-Ortsvereins Sudwalde.“

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/schwafoerden-ort59235/dorfmarkt-haendler-dabei-9947800.html

 

Im Finale 1:0 gegen Schalke 04

© Beese

Hachetals Jens Rosenthal übergibt den Siegerpokal an die Spieler von Hannover 96.

Sudwalde - Von Jörg Beese. Das Wohl und Wehe eines Fußballturniers hängt nicht immer nur von den kickenden Protagonisten ab, sondern oft genug auch vom Wetter.

Bei der sechsten Auflage des „Hachetal-Cups“ für U 10-Juniorenmannschaften hätte man sich wohl keine besseren Bedingungen wünschen können als den strahlend blauen Himmel, ideale Fußball-Temperaturen sowie hin und wieder eine schattenspendende Wolke. Und so verwunderte es dann auch nicht, dass die Chef-Organisatoren des FC AS Hachetal, Sascha Knake und Jens Rosenthal, trotz aller Turnierhektik mit der Sonne um die Wette strahlten. „Wir sind super zufrieden, haben tollen Sport gesehen und außer den üblichen Kleinigkeiten auch keine Verletzungen. Da kann man das nächste Turnier entspannt in Anlauf nehmen“, lautete das Fazit von Knake.

Sportlich waren die „Großen“ der Fußballszene ab dem Halbfinale unter sich. Am Ende setzte sich im Finale etwas überraschend Hannover 96 mit 1:0 gegen Schalke 04 durch, Platz drei ging an Galatasaray Istanbul nach einem 5:4 nach Achtmeterschießen gegen RB Leipzig.

Optisch wirkte die Sportanlage in Sudwalde wie der Rahmen eines großes Sommerfestes. Unzählige Zelte waren aufgebaut, diverse Verpflegungsmöglichkeiten eingerichtet. Im Mittelpunkt standen aber die Nachwuchskicker, die in drei Sechsergruppen zunächst die Viertelfinalkonstellationen ausspielten. Dass dabei die Teams aus dem Kreis Diepholz keine große Rolle spielen würden war absehbar. Und so fanden sich am Ende die Teams des TSV Barrien (18.), der JSG Nordwohle (17.), der JSG Drentwede (16.), der JSG Hachetal (14.), des TuS Sudweyhe (13.) und der Kreisauswahl (12.) auch am Tabellenende wieder. Was aber für die Kids und ihre Trainer kein Problem war. „Es geht ja um den Spaß, und den hatten wir“, so der kleine Tarek vom TSV Barrien. Torben Reimers, Trainer der JSG Nordwohlde, sprach – wie später auch Kreisauswahl-Trainer Astrit Behrami – von einem hervorragend organisierten Turnier und war stolz, dass seine Mannschaft dabei war. Er wechselte ungeachtet des Leistungsvermögens auch alle Spieler ein, denn „jeder soll schließlich etwas von diesem Highlight haben.“ Behrami freute sich, dass sein Team in der Vorrunde auch den Topclubs HSV, Schalke und Wolfsburg Paroli bieten konnte.

Das beste Spiel des Turniers war wohl das Halbfinale zwischen Schalke und Leipzig. Während sich Hannover parallel gegen Galatasaray durchsetzte, lieferten sich die beiden einen offenen Schlagabtausch, den Schalke am Ende 2:0 gewann.

Im Finale hatten die Gelsenkirchener die Mehrzahl an Chancen, konnten diese aber nicht nutzen und liefen urplötzlich in einen Konter, der das Spiel zugunsten der Niedersachsen entschied. Den vielen mitgereisten Eltern der 96er gefiel das natürlich: Unter großem Applaus und unzähligen Foto- und Videoaufnahmen übergab Jens Rosenthal den „Hachetal-Cup“ am Ende eines perfekten Fußballtages an den Hannoveraner Kapitän. 

ees

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-diepholz/hannover-holt-hachetal-cup-9826663.html  

NLWKN übernimmt 80 Prozent

© Mediengruppe Kreiszeitung/Phillip Petzold

Schutz vor Wölfen wird im Landkreis Diepholz nun auch gefördert.

Landkreis   Diepholz - Der Wolf ist da – was tun? Zumindest für viele Rinderhalter im Landkreis Diepholz gibt es auf diese Frage jetzt eine Antwort mehr. Ab sofort können sie in vielen Gemeinden des Landkreises Diepholz finanzielle Förderung für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen erhalten.

Darauf weist das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hin. 

Eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der Kosten für die einmalige Anschaffung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen für Rinder wird aktuell in folgenden Gemeinden im Landkreis Diepholz gewährt: Affinghausen, Bahrenborstel, Barenburg, Barnstorf, Barver, Bassum, Brockum, Dickel, Diepholz, Drebber, Drentwede, Ehrenburg, Eydelstedt, Freistatt, Hemsloh, Hüde, Kirchdorf, Lembruch, Lemförde, Maasen, Marl, Mellinghausen, Neuenkirchen, Quernheim, Rehden, Scholen, Schwaförden, Stemshorn, Sudwalde, Sulingen, Twistringen, Varrel, Wagenfeld, Wehrbleck und Wetschen.

Nur in der Nähe von nachgewiesenen Rissen

In den Genuss der Förderung kommen lediglich jene Orte, in deren Nähe es innerhalb eines Jahres mindestens drei Wolfsrisse gegeben hat, erläutert Andreas Truckenbrodt, beim Wolfsbüro zuständig für den Herdenschutz. Dabei gilt ein 30-Kilometer-Radius um die festgestellten Risse herum.

Fördergelder können beim NLWKN beantragt werden. Hier erhält man auch weitere Informationen. Zur Antragstellung berechtigte Personen sind Nutztierhalter sowohl im Haupt- als auch im Nebenerwerb.

Das Thema: Wölfe in Niedersachsen 

Der Wolf ist seit dem Jahr 2008 wieder in Niedersachsen zu finden. Seitdem hat sich das Wildtier in weiten Teilen des Landes, von der Nordsee bis in den Harz, niedergelassen. So schätzt das Wolfsbüro des Landes Niedersachsen den Wolfsbestand Anfang des Jahres auf etwa 150 Tiere. 

Besuch im Wolfcenter Dörverden

Insbesondere Tierhalter sind von der Ausbreitung des Raubtiers betroffen und treffen mit der Anschaffung von Schutzzäunen oder Herdenschutzhunden Maßnahmen gegen Tierrisse durch Wölfe. In unserem Artikel „Wölfe in Niedersachsen“ geben wir einen Überblick über Daten und Fakten zum Wolf. 

Wir sprechen mit einem Wolfsberater, Vertretern der Landwirtschaft und der Politik und geben Verhaltenstipps, wenn es zu einer Begegnung mit dem scheuen Raubtier kommt.

Artikel auf kreiszeitung.de: https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/diepholz-ort28581/schutz-wolf-foerderung-9810484.html 

 

Beim Kreisjugendfeuerwehrzeltlager

Stellten die unterschiedlichen Bereiche vor, in denen man sich als Helfer engagieren kann: Bianca Küfe, Bernd Kohröde, Ronald Hoffmann, Thorsten Bremer, Dennie Kemker und Thomas Heitmann (von links, zur vollen Ansicht das Bild bitte vergrößern); die Resonanz des Infoabends im Gasthaus Stühring (kleines Bild) war groß. - Fotos: Behling

Sudwalde - Unter dem Motto „Piraten“ steht das 38. Kreisjugendfeuerwehrzeltlager (30. Juni bis 8. Juli) in Sudwalde: Rund 1500 Kinder und Jugendliche plus 400 Betreuer gehen an Bord, etwa 195 Wettbewerbsgruppen messen sich im Indiaca, Volley-, Schlag- und Völkerball, bei den Bootswettbewerben, in Löschangriff und Staffellauf. Voraussetzung ist, dass circa 500 ehrenamtliche „Matrosen“ helfen, das Schiff auf Kurs zu halten. Was die Freiwilligen erwartet und in welchen Bereichen sie sich einbringen können, verrieten die Organisatoren am Donnerstag beim Info-Abend im Gasthaus Stühring, der auf große Resonanz stieß.

Sudwaldes Jugendfeuerwehrwart Ronald Hoffmann skizzierte den typischen Tagesablauf im Zeltlager und ging auf Highlights ein, zeigte auch die geplante Aufteilung des Geländes mit den Zelt- und Wettbewerbsplätzen. Das Festzelt mit angeschlossener Küche, das Workshopzelt, der Sitz von Technischer Einsatzleitung und Lagerleitung flankieren den „Dorfplatz“. Im Zentrum eines Rings von Gastroangeboten (Fisch, Crêpes, Bratwurst, Nackensteak, Pommes, eine Milch- und Obstbar, Eiswagen, Bierstände, eine Cocktailbar mit Drinks „mit und ohne“) sind Beete eingezeichnet, deren Form an einen Schiffsrumpf erinnern – man darf gespannt sein.

„Circa 2000 bis 2500 Besucher pro Tag kann man rechnen, das ist nicht ohne“, berichtete Thomas Heitmann, Vorsitzender des Jugendfeuerwehr-Fördervereins Samtgemeinde Schwaförden und „Veteran“ des Zeltlagers 2005 in Sudwalde. Der Arbeitsbereich „Lebensmittel“ sei am intensivsten, mit der Betreuung der Stände auf dem Dorfplatz, der Theken im Festzelt, der Cafeteria, der Ausgabe bei Frühstück, Mittag- und Abendessen, „dafür werden die meisten Helfer benötigt.“ Die bekommen eine Schulung in Sachen Lebensmittelhygiene und Jugendschutz.

Um Regenwetter müsse man sich keine großen Sorgen machen, scherzte Ortsbrandmeister Bernd Kohröde, der die Aufgaben des Bauhofteams vorstellte: „Das Hurricane-Festival findet ja eine Woche vorher statt...“ Dennoch will man das Gelände möglichst „wasserdicht“ vorbereiten, etwa die Parkplatzzufahrten befestigen. Die Bauhofhelfer haben schon im Vorfeld einiges zu tun, tatsächlich verlegt eine Gruppe bereits an diesem Samstag erste Leitungen, damit bis zum Zeltlager, buchstäblich, Gras darüber gewachsen ist. Frühes Aufstehen ist für das Team angesagt, das alle Wettbewerbsplätze vorbereitet, räumte dessen Leiter Thorsten Bremer ein. Es stelle allerdings auch die Schiedsrichterassistenten für die Male beim Schlagball: „Wer hat Lust, live dabei zu sein und ein emotionales Spiel hautnah mitzuerleben?“, rührte Bremer die Werbetrommel. Bianca Küfe stellte eine Reihe von Kreativangeboten für das Workshopzelt vor. Die Jugendlichen können etwa, passend zum Piratenthema, Kopftücher und Lederbeutel gestalten, sogar Deckstühle. Die Redaktion der Lagerzeitung stellt erstmals die Kreisjugendfeuerwehr – trotzdem kann man sich als „Reporter“ einbringen.

Ob die ganze Woche, tageweise oder durch das Backen eines Kuchens: Wer zum Gelingen des Zeltlagers beitragen möchte, kann sich noch bis zum 30. Mai anmelden (Download der Helferbögen: www.zeltlager2018.de).